Bildberbeitung mit GIMP

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GIMP – Erste Projekte

Erster Schritt – Dein Projekt einrichten

Ein Projekt in GIMP erstellen und Dateien und Bilder organisieren.

Wenn du mit GIMP arbeitest, ist es wichtig, deine Projekte gut zu organisieren und Bilder in einem eigenen GIMP-Format zu speichern. Das ermöglicht dir – auch später – alle Arbeitsschritte rückgängig zu machen und Fehler, die du vielleicht ganz am Anfang deines Projektes gemacht hast, wieder zu korrigieren. Hier ist eine lockere Anleitung dazu, wie du dein Projekt einrichtest. Es sind die ersten Schritte, die immer gleich sind.

Schritt 1: Ordner erstellen
Bevor du ein neues Projekt in GIMP erstellst, empfiehlt es sich, einen eigenen Ordner für das Projekt anzulegen. In diesen Ordner kommen dann alle Bilder, die zu deinem Projekt gehören. Dies hilft, die Dinge ordentlich zu halten und erleichtert die spätere Suche nach Dateien und Bildern. Nenne den Ordner nach dem Projekt und lege ihn an einem geeigneten Speicherort auf deinem Computer ab.


Schritt 2: Bilder importieren
Wenn du Bilder für dein Projekt hast, verschiebe oder kopiere sie in den zuvor erstellten Ordner. So sind alle Dateien an einem Ort und du behältst den Überblick.


Schritt 3: Projekt in GIMP öffnen

  1. Starte GIMP auf deinem Computer.
  2. Klicke auf „Datei“ in der Menüleiste und wähle „Öffnen“.
  3. Navigiere zu dem Ordner, in dem sich deine Bilder befinden, und wähle das Hauptbild aus, mit dem du arbeiten möchtest. Klicke auf „Öffnen“.

Schritt 4: GIMP-Format für Bilder

GIMP verwendet standardmäßig das GIMP-eigene Dateiformat „XCF“ für Projekte. Das XCF-Format speichert alle Ebenen, Einstellungen und Bearbeitungsschritte, sodass du später an deinem Projekt weiterarbeiten kannst. Dieses Datei-Format lässt sich auch nur mit GIMP öffnen und bearbeiten.

Wenn du dein Projekt speichern willst, weil du vielleicht eine Pause machen und am nächsten Tag weiterarbeiten möchtest:

  1. Klicke auf „Datei“ in der Menüleiste.
  2. Wähle „Speichern“ oder „Speichern unter“, wenn du dem Projekt einen neuen Namen geben möchtest oder es an einem anderen Ort speichern willst.
  3. Gib einen Namen für dein Projekt ein und wähle das Format „XCF“ aus.

    Achtung: Anders als bei Bildbearbeitungsprogrammen, die du sonst kennst, wird dir hier keine Auswahl an Dateitypen vorgegeben. Du musst diese selber eintragen. Das sollte dann so aussehen: dein-projektname.xcf

  4. Klicke auf „Speichern“. Dein Projekt wird im XCF-Format gespeichert.

Schritt 5: Exportieren in andere Formate

Wenn du dein Projekt für die Verwendung außerhalb von GIMP exportieren möchtest (z. B. für das Internet oder für den Druck), folge diesen Schritten:

  1. Klicke auf „Datei“ in der Menüleiste.
  2. Wähle „Exportieren als…“.
  3. Navigiere zu dem Ordner, in dem du dein exportiertes Bild speichern möchtest.
  4. Gib einen Dateinamen ein und wähle das gewünschte Exportformat (z.B., JPG oder PNG) aus dem Dropdown-Menü „Dateityp“.
  5. Klicke auf „Exportieren“.
  6. Du kannst zusätzliche Einstellungen für das Exportieren vornehmen, je nach Anforderungen (dazu später mehr).
  7. Klicke auf „Exportieren“, um das Bild im ausgewählten Format zu speichern.

Jetzt hast du dein Projekt erstellt, deine Bilder organisiert, im GIMP-eigenen Format gespeichert und ein exportiertes Bild in einem anderen Format erstellt. GIMP bietet viele kreative Möglichkeiten zur Bildbearbeitung und bietet dir die Flexibilität, dein Projekt so zu gestalten, wie du es möchtest.

Viel Spaß bei den folgenden Projekten!